Wie kommt die Weinbergschnecke zu ihrem Namen?

Wie kommt die Weinbergschnecke zu ihrem Namen?

Liebe Fans der Kaiserschnecke, 

heute möchte ich euch kurz erzählen, wie die Weinbergschnecke zu ihrem Namen kommt.

Die Weinbergschnecke, auch als Helix pomatia bekannt, hat nicht nur einen charmanten Namen, sondern auch eine enge Verbindung zu kalkhaltigen Böden – eine Tatsache, die sie auch mit Weinreben teilt, denn auch diese lieben kalkhaltige Böden, um besonders charaktertiefe und elegante Weine hervorzubringen

Auch Weinbergschnecken bevorzugen Böden, die reich an Kalk sind. Dieser mineralhaltige Untergrund bietet optimale Bedingungen für ihr gesundes Wachstum. Warum? Nun, Kalk ist ein wesentlicher Baustein für das Schneckenhäuschen. Die Schnecke verwendet Kalk nicht nur, um ihre Behausung zu "expandieren", sondern auch, um mögliche Schäden zu reparieren. Diese faszinierenden Lebewesen sind echte Baumeister, die ihren Lebensraum aktiv gestalten.

Darüber hinaus spielt Kalk eine entscheidende Rolle bei der Fortpflanzung der Weinbergschnecke. Sowohl für die Eiablage als auch für die Entwicklung des Nachwuchses wird dieser mineralhaltige Stoff benötigt.

Obwohl wir hier in Tirol noch wenig Weinbau betreiben, bietet die hohe Lage mit ihren vier Jahreszeiten in Verbindung mit den kalkreichen Böden des Wilden Kaisers ideale Bedingungen für die Weinbergschnecken. Dieses Gebiet gehört zu den nördlichen Kalkalpen und ist reich an diesem kostbaren Mineral.

Besucht unsere Schneckenfarm, wir freuen uns darauf, euch noch tiefer in die Welt der Weinbergschnecke und ihren Lebensraum einzuführen.

Herzliche Grüße,

Simone
Kaiserschnecke Schneckenfarm

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